Die OP...

Schon bei der Geburt unserer kleinen Julia haben die Ärzte festgestellt, daß Julia eine auffällige Schädelform hat. Nach den Untersuchungen wurde uns gesagt, daß Julia Kraniostenose hat. Das bedeutet, daß Zwei der Vier Schädelpartien, die erst im Laufe des ersten Lebensjahres zusammenwachsen, bereits im Mutterleib zusammengewachsen sind. Ihr Köpfchen könnte ohne Operation nur in die "Länge", nicht aber in die "Breite" wachsen. Bei dieser Operation wird ein etwa 4*4 cm großes Stück aus dem Hinterkopf entfernt, damit der Schädel "neu" zusammenwachsen kann.

Am 16.06.1999 mußten Jeannette und Julia in die Kinderklinik nach Augsburg. Dort wurde Julia untersucht, ihr Köpfchen wurde rasiert und dann bekamen Julia und Jeannette ein "Doppelzimmer". Zum Glück konnte Jeannette die ganze Zeit bei Julia bleiben.

Am 17.06.1999 gegen 10:00 Uhr mußten wir Julia dann zum OP bringen. Uns war wirklich mulmig zumute. Gegen 13:00 Uhr konnten wir Julia dann auf der Intensivstation besuchen. Die Ärzte sagten uns, daß die Operation sehr gut verlaufen sei, und das Julia wohlauf sei. Julia hat fast die ganze Zeit geschlafen aber man hat gemerkt, daß sie unter Schmerzen litt. Am nächsten Tag war ihr Köpfchen arg geschwollen, sie konnte kaum die Augen öffnen.

Bereits am 20.06.1999 waren die Schwellungen zurückgegangen und Julia konnte wieder lächeln... Am 23.06.1999 wurden noch zwei Drainageschläuche aus der Wunde entfernt, und dann konnte Julia am nächsten Tag entlassen werden.

Heute sieht man gar nichts mehr von Julia's alter Krankheit. Die Haare sind nachgewachsen und ihr Köpfchen schaut jetzt ganz normal aus. (Bildhübsch sogar, Anm. des Vaters...)

Kurz vor der Operation habe ich versucht, mich im Internet über Kraniostenose schlauzumachen. Hier ein paar weiterführende Links:

 

http://cpmcnet.columbia.edu/dept/nsg/PNS/cf/cf.html

http://www.geocities.com/HotSprings/Villa/3462/

http://www.nlm.nih.gov/research/visible/vhp_conf/ross/index.htm

http://www.mic.ki.se/Diseases/c5.html

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